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Bei
vielen Menschen entsteht schon eine Gänsehaut, wenn sie
den Begriff „Blutegel“ hören. Dabei haben diese kleinen
Tierchen, welche zu der Gattung der Ringelwürmer gehören,
eine unsagbar große Palette an Einsatzmöglichkeiten:
Es lohnt sich also eine Annäherung.
Die Wirkung des
Egels erfolgt durch eine Verbindung zwischen Wirkstoffabgabe
beim Biss (der mit dem einer Mücke vergleichbar ist) und
dem Blutfluss. Der Blutegel verbessert die Blutzirkulation, die
Gefäße werden weitgestellt und das betroffene Gebiet
wird besser mit Blut versorgt, der Körper wird entgiftet,
das Gewebe schwillt wieder ab, Entzündungen und Schmerzen
gehen zurück.
Verlauf
einer Blutegelbehandlung:
- die
Blutegel werden angesetzt
- sind
sie vollgesaugt, fallen sie von alleine ab
- der
Blutfluss beginnt
- es
wird ein lockerer, saugfähiger Verband angelegt
- die
Nachblutung dauert bis zu 24 Stunden, sie ist therapeutisch erwünscht
und sollte nicht unterbrochen werden
- während
dieser Zeit sollte Ruhe eingehalten werden
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